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Die Galerie Sandhofer präsentiert die Ausstellung:

von Jan Konieczny:

„Into The Water“ 

Vernissage Freitag - 09.04.2010 um 19:30

Dauer der Ausstellung bis 24.05.2010

Öffnungszeiten: 

Mo, Di, Mi 14:00 -18:00

Do 17:00 -21:00

Freitag 12:00 -17:00

Link zur Ausstellung andere Fotos und Katalogtext: http://www.galerie-sandhofer.com/archiv_article.php?id=27&catid=2

Die Malerei von Jan Konieczny kreist um die Metaphern des Sprungs ins Wasser. Es ist ein ausgesprochen symbolisches Motiv, genauso wie die einzelnen, unbestimmten Gestalten der Schwimmer und Schwimmerinnen, die gewöhnlich im Augenblick der "Aufhängung" im Raum in der Dimension "dazwischen" gezeigt werden. Diese Thematik erzählt über die Verwandlung als solche, über die erzwungene Notwendigkeit der Verwandlung, in einem breiteren Kontext als jenem, der das Ringen eines Schwimmers mit dem Element des Wassers zeigt. Der Künstler benützt als Formel reduzierte plastische Mittel: Kühle Ebenen von Blau und Grüntönen, wo oft allein die Linie des Horizontes die entfernte Dominanz des Bildes bildet.

Die Figur in Jan Koniecznys Bildern ist einerseits sehr körperlich – im Bereich ihrer Grenzen wirkt sie sehr stark durch ihre malerische „Dreidimensionalität“. Gleichzeitig ist die dominierende Farbe das Blau–Grün, welches nicht nur mit Wasser assoziiert wird, sondern auch mit einem unbestimmten Raum, der Dunkelheit, der Nacht, dem Nebel und welche sich auf das „Fehlen des Lebens“ und das „Sein“ irgendwo im Zwischenraum beruft.

Die Frage, die man sich immer wieder während der Reflektion über die Malerei stellt lautet: Was sind gemalte Bilder und wie entstehen sie? Die Künstler fragen sich wiederum, wie sollen sie vorgehen? Sie haben eine flache Leinwand und Farben zur Verfügung. Sie fragen sich bei der Planung eines neuen Bildes: ist die Sinnlichkeit des Bildes wichtiger oder vielleicht intellektuelle Werte? Wie soll man dies verbinden und wie diese abstrakten Werte zeigen? Der Gang in figurative Richtung weckt beim Maler weitere Fragen: In welchem Ausmaß soll er ihre „Illustrativität“ akzeptieren? Wie soll er die Narration kondensieren, um sie lesbar zu machen?

Die Figur in Jan Koniecznys Bildern ist einerseits sehr körperlich – im Bereich ihrer Grenzen wirkt sie sehr stark durch ihre malerische „Dreidimensionalität“. Gleichzeitig ist die dominierende Farbe das Blau–Grün, welches nicht nur mit Wasser assoziiert wird, sondern auch mit einem unbestimmten Raum, der Dunkelheit, der Nacht, dem Nebel und welche sich auf das „Fehlen des Lebens“ und das „Sein“ irgendwo im Zwischenraum beruft.

Die Malerei von Jan Konieczny kreist um die Metaphern des Sprungs ins Wasser. Es ist ein ausgesprochen symbolisches Motiv, genauso wie die einzelnen, unbestimmten Gestalten der Schwimmer und Schwimmerinnen, die gewöhnlich im Augenblick der "Aufhängung" im Raum in der Dimension "dazwischen" gezeigt werden. Diese Thematik erzählt über die Verwandlung als solche, über die erzwungene Notwendigkeit der Verwandlung, in einem breiteren Kontext als jenem, der das Ringen eines Schwimmers mit dem Element des Wassers zeigt. Der Künstler benützt als Formel reduzierte plastische Mittel: Kühle Ebenen von Blau und Grüntönen, wo oft allein die Linie des Horizontes die entfernte Dominanz des Bildes bildet.

Jan Konieczny zeigt in der Galerie Sandhofer eine ganze Serie dieser interessanten und beunruhigenden Figuren. Die neueren seiner Bilder entwickeln diese Körperlichkeit  weiter und zeigen ihre verschiedenen Dimensionen. Jede dieser Figuren wird zur einer beweglichen Sequenz, deren Kontinuität wir in unserer Umgebung suchen. Der Körper der uns begegnet, entzieht sich dem Unsichtbaren, gleichzeitig neutralisiert er seine Körperlichkeit, indem er aus der Umgebung abstrahiert wurde, umgeben von bläulichem Schein.

Die Figuren in Koniecznys Bildern wirken auf unser Sinnensystem - und dadurch auf unsere Körperlichkeit. Sie erwecken eine Empfindung von etwas, das wir nicht genau präzisieren können. Es handelt sich nicht um den Effekt von sinnlicher Zurschaustellung, etwas was leicht lesbar und banal ist. Seine Gestalten halten uns irgendwo zwischen Themen der Existenz, des Instinktes und des Empfindens gefangen und zwischen Situationen und Orten, welche die Momente verewigten, als das Bild entstand.

Erst wenn wir uns erlauben in sie einzutauchen, werden wir die Ganzheit zwischen uns spüren. Der Eindruck, den sie auf uns machen resultiert nicht nur aus sehr ungezwungenem und transzendentem Spiel des Lichtes und der Farbe, sondern aus dem Körper selbst; des Körpers nicht als Begriff für Aussehen und der Oberfläche sondern als die Vorstellung/das Empfinden von der inneren Substanz der Körperlichkeit des Bildes.

 
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